Ratgeber
clouddish-Partner werden: Ablauf, Voraussetzungen, Kosten
Von Tristan Göhler · Aktualisiert am 26. Juni 2026 · 6 Min. Lesezeit
Wenn du überlegst, mit clouddish zu starten, willst du vermutlich zwei Dinge wissen: Was musst du mitbringen, und wie läuft das konkret ab? Hier ist beides, ohne Marketing-Nebel, so wie ich es jedem Interessenten am Telefon erkläre.
Die Voraussetzungen
Damit eine Partnerschaft Sinn ergibt, sollten ein paar Dinge passen:
- Eine bestehende, gewerbliche Küche. Du brauchst keinen Umbau, aber eine Küche, die den Anforderungen entspricht.
- Freie Kapazität. Etwas Luft in den Randzeiten, in der zusätzliche Bestellungen Platz finden.
- Ein Gebiet mit Liefernachfrage. Damit die Marke auf den Plattformen genug Bestellungen ziehen kann.
- Ein Team, das mitzieht. Die zusätzlichen Gerichte laufen über deine vorhandene Mannschaft.
So läuft es ab, Schritt für Schritt
1. Integration
Wir prüfen deine Küche, klären dein Gebiet und richten die passende Marken-Integration ein. Bei Bedarf schulen wir dein Team. Ein Umbau ist nicht nötig.
2. Lieferplattformen
Deine clouddish-Marke geht auf den gängigen Lieferplattformen live, dort, wo deine Gäste ohnehin bestellen. Die Bestellungen kommen direkt in deine Küche.
3. Brand und Marketing
Markenführung, Foodfotografie, Online-Marketing und Werbung übernehmen wir komplett. Die Konzepte, Rezepturen und Verpackungen sind bereits erprobt. Du konzentrierst dich aufs Kochen und Ausliefern.
4. Auszahlung
Du kochst, lieferst aus und kassierst. clouddish erhält eine prozentuale Gebühr pro Bestellung. Der Rest gehört dir.
Was es kostet
Das Modell ist bewusst risikoarm aufgebaut:
- 0 € Fixkosten und kein Mindestumsatz.
- Eine prozentuale Gebühr, die nur pro Bestellung anfällt.
Anders gesagt: Wir verdienen nur, wenn du verdienst. Es gibt keine monatliche Grundgebühr, die unabhängig von deinem Erfolg läuft. Wie viel am Ende für dich übrig bleibt, hängt von deinem Volumen ab, das wir vorab gemeinsam realistisch abschätzen. Die Grundlagen dazu stehen im Artikel Zusatzumsatz mit Lieferdiensten.
Was clouddish übernimmt, was bei dir bleibt
Die Aufteilung ist einfach: Wir kümmern uns um alles rund um die Marke, du kümmerst dich um die Küche.
- clouddish: Marke, Speisekarte, Rezepturen, Verpackungsdesign, Foodfotografie, Plattform-Setup, Marketing und Werbung.
- Du: Kochen, Verpacken und die Übergabe an den Lieferdienst, mit deinem bestehenden Team.
Häufige Fragen
Brauche ich einen zweiten Standort?
Nein. Alles läuft in deiner bestehenden Küche. Warum das so ist, erkläre ich im Artikel Cloud Kitchen ohne eigene Geisterküche.
Wie schnell bin ich live?
In der Regel innerhalb weniger Wochen. Der größte Teil davon ist Vorbereitung, damit ab dem Start alles sauber läuft.
Konkurriere ich mit meinem eigenen Lokal?
Nein. Die Liefermarke spricht Bestellungen an, die du mit deinem bestehenden Angebot ohnehin nicht abgreifst. Sie ergänzt dein Geschäft, statt es zu kannibalisieren.
Das Wichtigste in Kürze
clouddish-Partner zu werden bedeutet: bestehende Küche, fertiges Lieferkonzept, 0 € Fixkosten und eine Gebühr nur pro Bestellung. Wir bauen die Marke, du kochst. Wenn das nach deinem Betrieb klingt, lass uns dein Gebiet anschauen und durchrechnen, was möglich ist.
Passt das zu deiner Küche?
Wir schauen uns dein Gebiet an und rechnen dir vor, was mit deiner freien Küchenkapazität möglich ist. Unverbindlich, ohne Verkaufsgespräch.
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